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Adipositastherapie

Adipositastherapie und Magenballon

Abnehmen – ein stetiger Lernprozess!

Wenn die eigenen Versuche, das Gewicht langfristig zu reduzieren, immer wieder scheitern ist, professionelle Hilfe ratsam.

Wir als Praxisteam möchten Sie aus ärztlicher und ernährungstherapeutischer Sicht dabei betreuen und Ihnen in einer Gruppen oder Einzeltherapie die Möglichkeit bieten, das „Abnehmen“ mit einer individuellen Behandlung zu beginnen.

Wir wissen, wie schwierig es ist, langfristig seinen Lebensstil zu ändern und trotzdem die Lebensqualität dabei zu erhalten. Dies verlangt Motivation und umfassende Informationen, die wir mit Ihnen Schritt für Schritt erreichen möchten.

„Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.” (Lao Tse) 

Unter den folgenden Links finden Sie Wissenswertes zum Thema „Adipositas“ und zu unseren Gewichtsreduktionsprogrammen. Vielleicht ist etwas für Sie dabei! Bei Fragen stehen wir Ihnen auch telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. 

Die Volkskrankheit Adipositas

Seit vielen Jahren ist die Adipositas auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Krankheit eingestuft. In Deutschland sind über 2/3 der Männer und mehr als die Hälfte der Frauen übergewichtig, Tendenz steigend. Auch für Kinder und Jugendliche stellt die Fettsucht ein zunehmendes Problem dar. Meistens „verwächst“ sich die kindliche Adipositas leider nicht, diese jungen Menschen haben ein großes Risiko, auch dicke Erwachsene zu werden.

Als Hauptursachen werden Bewegungsmangel und falsche Ernährung verantwortlich gemacht. Oft spielen aber auch psychologische Probleme eine Rolle.

Der Body-Mass-Index (BMI)

Den BMI errechnet man, in dem man die Körpergröße in Metern mit sich selbst multipliziert. Dann teilt man das Körpergewicht in Kg durch diesen Wert. Der BMI gilt als bestes Maß zur Erfassung des Körperfetts und damit des Risikos für Folgeerkrankungen der Adipositas. Für das individuelle Risiko spielt dann noch das Fettverteilungsmuster (Typ „Apfel“, Typ „Birne“) eine Rolle.

Body-Mass-Index nach WHO
• 18,5 bis 24,9   Normalgewicht
• 25,0 bis 29,9   Übergewicht
• 30,0 bis 34,9   Adipositas Grad I
• 35,0 bis 39,9   Adipositas Grad II
• > 40   extreme Adipositas Grad III


Folgen der Adipositas

Die vermehrte Fettspeicherung im Körper bleibt nicht ohne gesundheitliche Folgen. Dabei steigen die Risiken nachweislich bereits ab einem BMI zwischen 25 und 30. So ist bereits in diesem BMI-Bereich das Risiko für einen Herzinfarkt doppelt so hoch wie in der Normalbevölkerung mit einem BMI unter 25.

Auch BMI und Diabetes Typ II sind eng miteinander assoziiert. Ein BMI über 30 heißt 30-fach erhöhtes Risiko für eine Zuckererkrankung


Weitere wichtige Folgeerkrankungen:

Herz-Kreislaufkrankheiten
• Bluthochdruck
• Koronare Herzerkrankung
• Herzinfarkt
• Herzschwäche
• Schlaganfall

Stoffwechsel- und Hormonstörungen
• Diabetes mellitus
• Hyperurikämie („Gicht“)
• Fettstoffwechselstörungen
• Impotenz beim Mann
• Unfruchtbarkeit bei der Frau

Hauterkrankungen
• Pilzerkrankungen der Haut

Psychische Erkrankungen
• Geringes Selbstwertgefühl
• Depressionen

Erkrankungen des Atemapparates
• Obstruktive Schlafapnoe
  Erkrankungen des Verdauungstraktes
• Gallensteine
• Refluxerkrankung („Sodbrennen“)
• Fettleber*

Mechanische Probleme
• Frühzeitige Arthrose
• Deformierungen der Wirbelsäule

Erhöhtes Karzinomrisiko
• Gebärmutterhalskrebs
• Eierstockkrebs
• Brustkrebs
• Nierenkrebs
• Prostatakrebs
• Dickdarmkrebs
• Bauchspeicheldrüsenkrebs
• Leberkrebs

Soziale Probleme
• Eingeschränkte Aktivität im Alltag
• Verminderte Lebensqualität


Das ist nur ein Auszug der häufigsten Folgeerkrankungen des Übergewichts/der Adipositas. Bemerkenswert ist dabei, dass viele dieser Risiken komplett reversibel sind, wenn es gelingt, das Gewicht zu reduzieren. So können nach Gewichtsreduktion zahlreiche Patienten/-innen ihre Zuckertabletten oder Blutdrucktabletten wieder absetzen, von den Folgen auf die sozialen und psychischen Probleme gar nicht zu sprechen.

Letztlich darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass mit steigendem BMI auch die Sterblichkeit steigt. Das Motto „Dicke leben kürzer“ ist wissenschaftlich gut belegt.

*Das Thema „Fettleber“ als Folge der Gewichtsprobleme stellt in unserer Praxis ein besonderes Problem dar. Wir als Hepatologische Praxis betreuen natürlich viele Patienten mit erhöhten Leberwerten. Oft lassen sich diese Werte und die im Ultraschall sichtbare Leberverfettung einzig durch das Übergewicht der Patienten erklären. Auch für diese Patienten ist dann die einzig sinnvolle Therapie eine Gewichtsreduktion, um nicht mit einem erhöhten Risiko für einen bindegewebigen Umbau der Leber (Zirrhose) leben zu müssen.

Was ist mein Idealgewicht?

Zunächst ist das Idealgewicht das Gewicht, bei dem sich der Betreffende am wohlsten fühlt, sich nach seinen Wünschen kleiden und körperlich betätigen kann.

Dabei hat aber jeder Mensch ein anderes Empfinden. Um das Gewicht eines Menschen mit seinen gesundheitlichen Risiken korrelieren zu können, haben Mediziner ein Maß dafür entwickelt, den sogenannten Body-Mass-Index, BMI.

Zahlreiche Studien belegen den engen Zusammenhang zwischen der Höhe des BMI und vielen schweren Erkrankungen sowie der Sterblichkeit.

BMI-Einteilung

BMI   Einteilung    Body Mass Index Rechner

18,5 bis 24,9
25,0 bis 29,9
30,0 bis 34,9
35,0 bis 39,9
40,0 bis ….
 
Normalgewicht
Übergewicht
Adipositas Grad I
Adipositas Grad II
Adipositas Grad III
 

(c) www.BMI-Rechner.net

Da ab einem BMI über 25 das Risiko für die verschiedenen Folgeerkrankungen steigt, sind ab diesem Wert gewichtsreduzierende Maßnahmen empfohlen. Spätestens ab einem BMI von über 30 sollte über zusätzliche unterstützende Möglichkeiten nachgedacht werden. Hier könnte ein Magenballon die ideale Lösung für Sie darstellen.

Nicht chirurgische Möglichkeiten der Adipositastherapie

Es gibt zahlreiche Ansätze, eine Gewichtsreduktion zu erreichen. Unzählige Diäten sind auf dem Markt, die oft auch zu einem Gewichtsverlust führen. Zum einen reicht dieser Gewichtsverlust, gerade ab dem Stadium der Adipositas (BMI > 30), aber oft nicht aus, zum anderen ist der Erfolg meistens nicht von Dauer, sondern es stellt sich der sogenannte Jojo-Effekt ein, das Gewicht steigt über das Ausgangsgewicht hinaus an.

Dauerhafte Umstellung des Lebensstils

Aus wissenschaftlicher Sicht bestehen keinerlei Zweifel, dass nur eine dauerhafte Umstellung des Lebensstils zu einem anhaltenden Gewichtsverlust führen kann. Folgende Ansätze stehen dabei zur Verfügung:

  • Effektive Diät, die ohne Hungergefühl ein genussvolles, trotzdem energiereduziertes Essen ermöglicht.
  • Änderung der Essgewohnheiten.
  • Zumindest anfängliche professionelle Anleitung durch eine individuell angepasste Ernährungsberatung.
  • Vermehrte körperliche Betätigung, ggf. anfänglich auch unter professioneller Anleitung.
  • Ggf. psychologische Unterstützung.
  • Mittlerweile gibt es Medikamente auf dem Markt, die helfen können, das Gewicht zu reduzieren. Sie sind aber mit Nebenwirkungen behaftet und kommen nur in absoluten Ausnahmefällen zum Einsatz.

Bild zur AdipositastherapieEine erfolgreiche Gewichtsreduktion lässt sich nur durch die Kombination mehrerer dieser Ansätze erreichen.
Sollte sich das Gewicht aber trotzdem nicht ausreichend senken lassen, könnte ein weiteres, nicht chirurgisches Konzept zur Anwendung kommen:

  • der sogenannte Magenballon.

Die wichtigsten Informationen über den Ballon können Sie den nächsten Seiten entnehmen. Eines muss aber schon an dieser Stelle klar gestellt werden:

Auch der Magenballon und sämtliche begleitenden Maßnahmen sind nur eine Unterstützung, eine Weichenstellung für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion. Ohne Ihre Motivation werden sich keine dauerhaften Erfolge einstellen. Wer bereit ist, sich schnell und konsequent einem neuen, gesunden Lebensstil anzupassen, wird am meisten Gewicht verlieren und dieses dann auch halten können.

Letztlich gibt es eine beträchtliche Zahl an Patienten, die an einer derart fortgeschrittenen Adipositas leiden, dass keine der oben aufgeführten konservativen Therapieansätze zu einem ausreichenden Gewichtsverlust führen können. Für diese Patienten hat sich das Adipositas-Netzwerk Hameln gegründet, deren Gründungsmitglied wir sind. Im Rahmen dieses Netzwerkes werden Patienten von Spezialisten mehrerer Fachrichtungen betreut und, wenn erfolgversprechend, einer definitiven chirurgischen Therapie zugeführt (Stichwort „Magenbypass”, „Magenverkleinerung”). Einige Patienten sind aber zunächst so schwer, dass eine Operation ein zu hohes Risiko darstellen würde. Für diese Betroffenen kommt dann eventuell auch wieder der Magenballon als Hilfsmittel zur raschen Gewichtsreduktion in Frage, um eine „Operabilität“ zu erreichen.

Da ab einem BMI über 25 das Risiko für die verschiedenen Folgeerkrankungen steigt, sind ab diesem Wert gewichtsreduzierende Maßnahmen empfohlen. Spätestens ab einem BMI von über 30 sollte über zusätzliche unterstützende Möglichkeiten nachgedacht werden. Hier könnte ein Magenballon die ideale Lösung für Sie darstellen.

Was ist ein Orbera™-Magenballon?

MagenballonDer von uns verwendete Orbera™-Magenballon ist ein weicher, nahtloser Silikonballon. Er wird im Magen mit steriler Kochsalzlösung gefüllt, die mit einem blauen Farbstoff versetzt ist. Im sehr seltenen Fall einer Undichtigkeit des Ballons würde sich so der Urin des Patienten grün färben.

Der Ballon kann mit 400-700 ml Kochsalzlösung gefüllt werden, je nach Patientenbedarf. Er ist so konzipiert, das er für 6 Monate im Magen verbleiben kann.
(Ein gefüllter Ballon lässt sich in der Praxis auf Wunsch ansehen und anfassen.)

Was bewirkt der Magenballon?

Der Magenballon hat viele Vorteile gegenüber den konventionellen Diäten. Sein Wirkprinzip beruht in erster Linie darauf, dass er zu einem frühen, starken Sättigungsgefühl führt, was die Gewichtsreduktion deutlich vereinfacht und beschleunigt. Weitere Vorteile sind:

  • Durch Studien belegte höhere Gewichtsreduktion als mit reinen Diäten.
  • Ganzheitlichkeit der Therapie mit Unterstützung durch medizinische Fachleute.
  • Erlernen der Grundlagen für einen langfristigen Erfolg.
  • Keine Medikamente mit Nebenwirkungen zur Gewichtsreduktion.
  • Keine chirurgischen Eingriffe zur Gewichtsreduktion.
  • Nebenwirkungsarme Anlage und Entfernung des Ballons binnen 20 Minuten.

Da ab einem BMI über 25 das Risiko für die verschiedenen Folgeerkrankungen steigt, sind ab diesem Wert gewichtsreduzierende Maßnahmen empfohlen. Spätestens ab einem BMI von über 30 sollte über zusätzliche unterstützende Möglichkeiten nachgedacht werden. Hier könnte ein Magenballon die ideale Lösung für Sie darstellen.

Ist der Magenballon Obera™ das Richtige für mich?

MagenballonVoraussetzungen für eine Behandlung mit dem Magenballon sind:

  • Mindestalter 18 Jahre.
  • BMI 27-35 ohne und  mit Folgekrankheiten.
  • BMI 35-40, die keinen bariatrischen (=Adipositaschirurgie) Eingriff wünschen.
  • Sehr adipöse Patienten vor bariatrischer Operation zur Senkung der OP-Risiken.
  • Bereitschaft zur zuverlässigen Mitwirkung an einem professionellen, medizinisch überwachten Programm.
  • Bereitschaft zu langfristigen Änderungen des Lebens- und Ernährungsstils.

Bei folgenden Konstellationen sollte kein Magenballon gelegt werden:

  • Vorherige Eingriffe im Magen-Darm-Bereich, Bauchfellentzündungen, großer Zwerchfelldurchbruch.
  • Schwere Nieren-, Leber- oder Lungenerkrankung.
  • Langzeit-Kortison-Therapie.
  • Mangelnde Bereitschaft zur langfristigen Änderung des Lebens- und Ernährungsstils.
  • Drogen- und Alkoholabhängigkeit.
  • Schwangerschaft und Stillzeit.

Risiken des Magenballons:
Wie bei allen medizinischen Verfahren und Eingriffen muss über potentielle Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Sie sind selten und werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs erörtert:

  • Leckage des Ballons (Grünfärbung des Urins). Der Ballon wird in aller Regel mit dem Stuhl problemlos ausgeschieden.
  • Risiken der Magenspiegelung mit Verletzung des Magens, unvorhergesehene Reaktionen auf die verabreichten Medikamente, leichte Schluckstörungen im Anschluss an die Untersuchung.
  • Übelkeit und Erbrechen kommen in den ersten Tagen nach dem Legen des Ballons regelhaft vor und lassen sich mit entsprechenden Medikamenten gut therapieren.
  • Selten kommt es bei sehr starker Gewichtsreduktion zu Leberwerterhöhungen.
  • Eine Garantie für einen zufriedenstellenden Gewichtsverlust gibt es nicht. Bei Einhalten der vorher abgesprochenen Empfehlungen ist aber von einem eindrucksvollen Erfolg auf der Waage auszugehen.

 

Wie viel werde ich mit dem Magenballon abnehmen?

Schlanke FrauNach Anlage des Magenballons ist in den ersten 6 Monaten mit einem deutlichen Gewichtsverlust zu rechnen. Wie viel Sie im Endeffekt während des liegenden Magenballons abnehmen und wie lange Sie das Gewicht halten, hängt davon ab, wie konsequent Sie Ihr Ess- und Bewegungsverhalten umstellen.

Ein Gewichtsverlust von 30 kg ist in dieser Zeit durchaus möglich, 15-20 kg sind die Regel. Voraussetzung hierfür ist aber in jedem Fall die enge und zuverlässige Zusammenarbeit mit dem Sie betreuenden Team inclusive der Teilnahme an den Diätberatungen und regelmäßigen Erfolgskontrollen.

Nach 6 Monaten mit Magenballon hat sich ihr Körper an die kleineren Mahlzeiten gewöhnt und Sie können so ihr erreichtes Gewicht leichter halten oder sogar weiter reduzieren.

Wie wird ein Magenballon eingesetzt?

Der leere Magenballon wird an einem weichen und flexiblen Füllschlauch befestigt und endoskopisch über Mund und Speiseröhre in den Magen eingeführt. Sie werden dazu, wie Sie es vielleicht schon von Magen- oder Darmspiegelungen bei uns kennen, in einen Dämmerzustand versetzt, so dass Sie von dem ganzen Vorgang nichts merken.

Unter endoskopischer Sicht wird der Ballon dann im Magen mit der vorgesehenen Menge Kochsalzlösung gefüllt. Der Vorgang dauert insgesamt 15-20 Minuten. Danach werden Sie für einige Stunden in unserem Aufwachraum überwacht und können dann mit einer Begleitperson die Praxis verlassen.

 

Wie soll ich mich auf den Magenballon vorbereiten?

Wenn ein Magenballon für Sie in Frage kommt, werden einige Gesprächstermine mit Ihrem Sie begleitenden Team erfolgen, um die Details des Programms und die zeitlichen Planungen zu besprechen.
Das Team kann dabei aus folgenden Personen bestehen:

  • Dr. Halle / Dr. Hill
  • Ernährungsberaterin Judith Epp
  • Psychotherapeut/-in, z.B. Frau Dr. Claudia Hill
  • Endoskopiepersonal Jeanette Leopold, Marianne Lederer oder andere

Vor dem Anlegen des Ballons sind einige medizinische Untersuchungen notwendig, eventuell auch eine Magenspiegelung. Die notwendigen Aufklärungsbögen werden unterschrieben und Sie erhalten genaue Anweisungen für den Tag der Ballonanlage und die ersten Tage danach.

Der Tag des Magenballon-Einsatzes

Wie bereits beschrieben, dauert die Anlage ca. 15 - 20 Minuten, die Sie aber verschlafen werden. Versprochen, Sie merken nichts von der Prozedur.

Folgenden Vorbereitungen sind wichtig

  • Eine Person Ihres Vertrauens sollte Sie begleiten, die Sie dann auch wieder nach Hause bringt und auch dort möglichst bei Ihnen bleibt.
  • 12 Stunden vor der Anlage nichts essen, 3 Stunden vorher nichts mehr trinken.
  • Die nächsten 3 Tage, besser die nächste Woche, „Urlaub“ planen, d.h. möglichst keine beruflichen oder anstrengenden privaten Verpflichtungen.
  • Konkret keine körperlichen Aktivitäten in den ersten 24 Stunden

Gewöhnung an den Magenballon

Die ersten Tage nach Anlage des Ballons sind unangenehm. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall können auftreten und man sollte sich darauf einstellen. Daher legen wir gerade in den ersten Tagen großen Wert darauf, dass Sie sich zumindest telefonisch einmal am Tag in der Praxis melden. Einige Patienten bedürfen auch einer Infusion, die sie dann in der Praxis erhalten.
Am ersten Tag können Sie vermutlich nur einige Schlucke Wasser trinken, in den Tagen darauf ist es dann sehr wichtig, dass Sie viel trinken und keine feste Nahrung zu sich nehmen.

In den ersten Tagen empfohlen:

  • Säfte
  • Milch
  • Dünne Suppen
  • Brühe
  • Gelees

Vermeiden Sie:

  • Kaffee
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Fette Speisen
  • Schokolade
  • Eiscreme
  • Alkohol

Übergang zur festen Nahrung:

Nach einigen Tagen mit rein flüssiger Nahrungsaufnahme sind Sie bereit für den Übergang zu festem Essen. Dieser Übergang sollte langsam erfolgen und zunächst halbfeste Nahrung beinhalten. Brei, dickere Suppen sind in dieser Phase die „Klassiker“. Unsere Diätberaterin steht Ihnen hierbei zur Seite.

Da aus unserer Erfahrung die meisten Patienten unter starkem Sodbrennen leiden und zum Teil schwere Entzündungen der Speiseröhre entwickeln, werden Sie zumindest für die ersten Wochen einen sogenannten Säureblocker verschrieben bekommen, den Sie täglich ein (bis zwei-) mal einnehmen müssen.

Jetzt beginnen auch die regelmäßigen Termine mit unserem Team. Sie werden individuell durch die nächsten Monate geführt und auf das spätere Leben ohne Ballon vorbereitet.

Die nächsten 6 Monate mit Ihrem Magenballon

MagenballonNach wenigen Tagen bis zu 2 Wochen hat sich Ihr Körper dann soweit an den Magenballon gewöhnt, dass Sie wieder Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen können. Ihr Ernährungsplan, den Sie mit unserer Diätberaterin absprechen, wird zunehmend abwechslungsreicher und im Rahmen der regelmäßigen Vorstellungen in unserer Praxis werden Sie sich über die raschen Fortschritte Ihrer Gewichtsreduktion freuen.

Diese 6 Monate sind von ganz entscheidender Bedeutung, denn in dieser Zeit sollte es gelingen, Ihre Lebensgewohnheiten so zu ändern, dass Sie Ihr Idealgewicht erreichen und halten können.

Der Magenballon ist dabei ein Hilfsmittel, das Ihnen diese Umstellung erleichtert. Aber ohne Ihre Motivation, Ihr Engagement und Ihre Disziplin wird auch der Ballon keinen dauerhaften Erfolg erzielen können.

Folgende Tipps erhöhen die Erfolgsaussichten:

  • Nehmen Sie unbedingt die abgesprochenen Arzt- und Diätberatungstermine wahr. Diese Treffen werden Ihnen helfen, die Motivation aufrecht zu erhalten. Patienten, die sich regelmäßig beim betreuenden Team vorstellen, haben die besten kurz- und langfristigen Ergebnisse.
  • Führen Sie ggf. ein Tagebuch, in dem Sie alle Nahrung, die Sie zu sich nehmen und Ihre tägliche Bewegung erfassen.
  • Ändern Sie dauerhaft Ihre Lebens- und Ernährungsweise. Gehen Sie offen Ihrer Umgebung gegenüber mit dem Thema um.

Selbstverständlich ist es sehr wichtig, dass Sie dem Arzt alle Änderungen Ihres Befindens in dieser Zeit berichten. Anhaltende Übelkeit, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Urinverfärbung sind Umstände, von denen Ihr Arzt wissen muss, um gegebenenfalls entsprechend reagieren zu können.

Der Tag der Magenballon-Entfernung

Nach spätestens 6 Monaten wird der Magenballon wieder entfernt. Auch von diesem Vorgang merken Sie nichts. Wie schon beim Legen des Ballons verschlafen Sie die Prozedur.

Die Kochsalzlösung wird aus dem Ballon gepumpt und dieser dann im leeren Zustand über die Speiseröhre aus dem Magen entfernt.

 

Bitte beachten Sie:

  • 24 Stunden vor dem Eingriff keine festen Speisen.
  • 6 Stunden vor dem Eingriff keine Flüssigkeiten.
  • Sie brauchen eine Begleitperson, die Sie aus der Praxis abholt und nach Hause bringt und Sie dort möglichst einige Stunden weiter betreut.

Auch nach dem Entfernen des Ballons steht Ihnen unser Team mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Es erhöht die Chancen auf eine nachhaltige Gewichtsreduktion.

Ihr Wunsch, nach erfolgreicher Gewichtsreduktion, dieses erreichte Gewicht zu halten oder noch weiter zu reduzieren und Ihr so gewonnenes neues Lebensgefühl zu erhalten, ist eine starke Motivation, diesen Weg weiter zugehen. Trotzdem scheuen Sie sich nicht, sich auch weiterhin auf diesem Weg helfen und von uns begleiten zu lassen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Magenballon

Wie viel nehme ich ab?
Der Erfolg der Gewichtsreduktion hängt ganz entscheidend von Ihrer Mitarbeit ab. Je intensiver Sie Ihre Essgewohnheiten ändern, desto größer ist der zu erwartende Gewichtsverlust. 15 - 30 kg sind in den 6 Monaten zumeist gut zu erreichen.

Wie ist die Gewichtsreduktion im Vergleich zu anderen Diäten?
Viele Studien belegen, dass Sie mit einem deutlich höheren Gewichtsverlust rechnen können als mit alleiniger Diät. Dabei hilft das schnelle Sättigungsgefühl, das sich durch den Magenballon einstellt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Im Moment ist eine Kostenübernahme durch die Kassen eher die absolute Ausnahme. Im Einzelfall lohnt sich eine Nachfrage bei der Kasse, fest einplanen sollten Sie eine Kostenrückerstattung aber nicht.

Gibt es mit dem Magenballon Nebenwirkungen?
Gerade die ersten Tage sind unangenehm. Häufig kommt es zu Übelkeit und Brechreiz, die sich aber mit Medikamenten in der Regel gut behandeln lassen. Auch Sodbrennen bis hin zur Speiseröhrenentzündung kommt oft vor. Daher werden Sie schon prophylaktisch einen „Säureblocker“ verschrieben bekommen.

Werde ich beruflich oder privat längere Zeit „ausfallen“?
In der ersten Woche sollten Sie keine körperlichen Aktivitäten planen. Danach ist sportliche Betätigung sogar erwünscht und Sie sollten auch Ihre Alltagstätigkeiten wieder in vollem Umfang bewältigen können. Die Kontrolltermine mit unserem Team werden wir so mit Ihnen absprechen, dass Sie sich in Ihren Alltag integrieren lassen.

Kann ich essen und trinken was ich will?
Sie werden dank des Ballons keine Lust haben, so viel zu essen wie vorher. Und auch sehr fettiges und süßes Essen wird oft nicht so gut vertragen. Starkes Überessen bei liegendem Magenballon kann gefährlich sein und sollte unbedingt vermieden werden. Auch Alkohol schadet zwar dem Ballon nicht, ist aber wegen der zusätzlichen Kalorienzufuhr der Gewichtsreduktion nicht förderlich und sollte eher die Ausnahme darstellen.

Natürlich werden sich vor und während der Zeit mit dem Magenballon noch viele weitere Fragen ergeben. Scheuen Sie sich nicht, sich alle Fragen aufzuschreiben und mit uns bei unserem nächsten Treffen zu diskutieren. 

Aufklärungsbogen für die Magenballontherapie

Dokumentierte Patientenaufklärung für die Platzierung eines Orbera-Magenballon

Liebe Patientin, lieber Patient,
zur wirksamen Behandlung Ihres Übergewichtes haben Sie sich zum Einsatz eines Orbera-Magenballon in den Magen entschlossen. Der Ballon verursacht ein Sättigungsgefühl, sodass die Nahrungs- und damit Kalorienaufnahme deutlich reduziert wird. Eine dauerhafte Reduktion des Körpergewichtes über die Dauer der Ballontherapie hinaus ist jedoch nur zu erwarten, wenn eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten durch eine Ernährungsberatung durchgeführt wird. Es soll ausdrücklich betont werden, dass die Ballontherapie gänzlich unwirksam ist, wenn vermehrt Süßigkeiten und zuckerhaltige Limonaden (Cola, Fanta u.a.) konsumiert werden. Eine Garantie für einen bestimmten Gewichtsverlust gibt es nicht, vielmehr hängt der Erfolg ganz entscheidend davon ab, wie konsequent Sie Ihr Ernährungsverhalten umstellen. 

Wie wird der Ballon eingesetzt?
Vor der eigentlichen Platzierung des Magenballon erfolgt eine Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Duodenum mit einem hochflexiblen Videoendoskop, um wesentliche Erkrankungen dieser Organe wie z.B. Geschwüre auszuschließen. Hierbei handelt es sich um eine heute häufig geübte, risikoarme diagnostische Maßnahme. Durch die vorherige Injektion eines Beruhigungsmittels und die Lokalbetäubung von Mund und Rachen ist dieses Verfahren komplett schmerzfrei. Unmittelbar danach wird in ähnlicher Weise wie das Endoskop der klein zusammengefaltete Orbera-Magenballon eingebracht. Unter Sicht mit dem Endoskop wird der Ballon im Magen platziert und mit 400 ml - 700 ml einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt, der ein blauer Farbstoff zugesetzt ist.

Wie wird der Ballon entfernt?
Nach spätestens 6 Monaten ist die Entfernung des Ballons erforderlich. Hierzu wird in gleicher Weise ein Endoskop in den Magen eingeführt, der Ballon mit einem Spezialinstrumentarium entleert und in leerem Zustand aus dem Magen gezogen.

Welche Risiken birgt die Methode?
Wie bereits erwähnt, werden heute mit modernen Endoskopen nur noch extrem selten Komplikationen beobachtet. Sie werden in einem gesonderten Aufklärungsblatt erläutert. Mit dem Einführen des Ballons sind prinzipiell gleichartige – extrem seltene – Risiken verbunden. In den ersten 2-5 Tagen nach Einsetzen des Orbera-Magenballon ist regelmäßig mit dem Auftreten heftiger Übelkeit und Erbrechen, ggf. auch Magenschmerzen zu rechnen. Zur Behandlung dieser Beschwerden werden Ihnen entsprechende Medikamente mitgegeben. Bei starken Beschwerden erhalten Sie bedarfsweise in unserer Klinik eine adäquate Infusionstherapie. Durch den Reiz des Ballons kann im Magen eine vermehrte Säureproduktion einsetzen. Dies kann zur Bildung von Geschwüren in Magen oder Zwölffingerdarm führen. Mögliche seltene Komplikationen sind Blutung und Wanddurchbruch, die notfalls auch operativ behandelt werden müssen. Diese Risiken lassen sich durch Anwendung einer säureblockierenden Medikation weitgehend vermeiden; ein entsprechendes Präparat wird Ihnen ausgehändigt. Es sollte während der Magenballonbehandlung regelmäßig eingenommen werden. Eine vorbestehende Therapie mit bestimmten Rheumamedikamenten (Antiphlogistika), Schmerzmitteln (Azetylsalicylsäure u. a. Aspirin®) und Gerinnungshemmern (u. a. Marcumar©) erhöhen die oben genannten Risiken beträchtlich, sie muss daher unterbrochen werden.

In seltenen Fällen kann es zur Leckbildung des Ballons mit vorzeitigem Kollaps kommen. Der betroffene Patient bemerkt dies sofort an der Blaufärbung des Urins und dem Verlust des Sättigungsgefühls. Er muss dann unmittelbar Kontakt mit uns aufnehmen, wo der kollabierte Ballon aus dem Magen entfernt werden kann.

Geschieht dies nicht rechtzeitig, kann der Ballon in den Darm wandern; er wird dann in der Regel problemlos mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Sollte er sich jedoch im Darm festsetzen, kann ein lebensbedrohlicher Darmverschluss resultieren. In diesem Fall ist eine rasche operative Entfernung erforderlich. Ein solcher Eingriff kann weitere Komplikationen nach sich ziehen, ist jedoch unumgänglich. 

Das Risiko eines Darmverschlusses ist besonders hoch, wenn Verwachsungen in der Bauchhöhle bestehen, meist nach früheren Eingriffen in der Bauchhöhle, also auch nach gynäkologischen Operationen. Auch eine bestehende Zuckerkrankheit kann durch eine Motilitätsstörung des Darmes zu entsprechenden Problemen führen. Wenn mit erheblichen Verwachsungen in der Bauchhöhle zu rechnen ist, darf eine Ballon-Implantation nicht durchgeführt werden. Auch nach kleineren Baucheingrifien und bei vorliegender Zuckerkrankheit besteht ein höheres Risiko, deshalb darf in diesen Fällen eine Ballon-Therapie nur durchgeführt werden, wenn die gesundheitlichen Schäden der Fettsucht gravierend sind und durch eine Gewichtsabnahme ein hoher Benefit erwartet werden kann. Risiken und gesundheitliche Vorteile der Ballon-Methode sind dann besonders sorgfältig gegeneinander abzuwägen, die Entscheidung muss in Absprache mit Ihrem Arzt getroffen werde.

Trotz Füllung des Ballons mit einer sterilen Flüssigkeit kann es zu einer bakteriellen Besiedlung derselben kommen. Bei unkontrolliertem Flüssigkeitsverlust des Ballons kann dann eine Infektion mit Fieber und Durchfall auftreten. Die Entfernung des Ballons aus dem Magen gelingt in aller Regel ohne Probleme. Sehr selten wurden Verletzungen von Magen oder Speiseröhre beschrieben. In diesem Fall kann ebenso wie bei der Unmöglichkeit einer endoskopischen Entfernung ein operativer Eingriff notwendig werden.

Wann darf der Ballon nicht eingesetzt werden?
Wie bereits oben erklärt, liegt ein Ausschlusskriterium dann vor, wenn mit erheblichen Verwachsungen in der Bauchhöhle nach Operationen oder Bauchhöhlenentzündungen gerechnet werden muss. Weiter dürfen keine Anomalien des Magen-Darm-Traktes, chronische Darmentzündungen, psychiatrische Erkrankungen, Alkohol- und Drogensucht vorliegen. Auszuschließen sind Schwangerschaft und Stillzeit, es sollte auch keine Schwangerschaft in den folgenden 12 Monaten geplant sein.

Unsere Angebote rund um das Thema Gewichtsreduktion

Gewichtsreduktions-Einzeltherapie, Ernährungsberatung

Die persönliche Anamnese inklusive BIA-Messungen ist der Grundbaustein für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme. Demnach wird gemeinsam ein auf Sie abgestimmtes Abnehm-Programm aufgestellt. Inhalte können dabei variieren, je nach dem, ob sie nur die „Basic’s“ mit umfassenden Informationen erhalten möchten oder sich im Anschluss eine längerfristige Begleitung wünschen.

Zusammengefasst:

  • Persönliche Anamnese
  • (BIA-Messung)
  • Grundbausteine erarbeiten
    (In den Bereichen Entspannung-Bewegung-Ernährung)
  • Individuelle Begleitung
  • Gewichtsstabilisierung (BIA-Messung)

Basis-Abnehm-Programm: 100 Euro

  • Erstberatung
  • 2 BIA Messungen
  • 2 Folgeberatungen

Langzeit-Abnehm-Programm: 150 Euro

  • Erstberatung
  • 2 BIA Messungen
  • Individuelle Folgeberatungen

Gewichtsreduktionstherapie mit Magenballon

Modul Magenballon Orbera: 2499 Euro

  • Ärztliche Beratung
  • Magenballonanlage- und Entfernung mit Anästhesie
  • Ärztliche Betreuung während der 6-monatigen Ballonbehandlung
  • Abschlussgespräch

Modul Magenballon Standard: 2969 Euro

  • Ärztliche Beratung
  • Anamnese Ess- und Bewegungsgewohnheiten
  • Magenballonanlage- und Entfernung mit Anästhesie
  • Ärztliche Betreuung während der 6-monatigen Ballonbehandlung
  • Kontinuierliche Ernährungsberatung während der Ballonbehandlung mit individuellem Ernährungsplan
  • Abschlussgespräch

Modul Magenballon Individual: 3889 Euro

  • Ärztliche Beratung Anamnese Ess- und Bewegungsgewohnheiten
  • Magenballonanlage- und Entfernung mit Anästhesie
  • Ärztliche Betreuung während der 6-monatigen Ballonbehandlung
  • Kontinuierliche Ernährungsberatung während der Ballonbehandlung mit individuellem Ernährungsplan
  • Angeleitetes Bewegungsprogramm
  • Psychologisches Anamnesegespräch und Gutachtenerstellung
  • Abschlussgespräch

Zusätzliche Angebote

Nicht selten liegen den Gewichtsproblemen psychologische Ursachen zu Grunde. In diesen Fällen kann es sein, dass der Magenballon nicht den gewünschten Effekt erzielt. Um hier Enttäuschungen vorzubeugen, bieten wir eine entsprechende Voruntersuchung bei einer hierfür speziell ausgebildeten Psychotherapeutin an. Diese Gespräche sollten unbedingt VOR der Anlage des Ballons stattfinden.

Psychologisches Anamnesegespräch und Gutachtenerstellung: 330 Euro

5 Sitzungen Psychotherapie: 505 Euro

Die Bezahlung der Diätberatungen sowie der Magenballon-Module erfolgt vor Anlage des Ballons durch Überweisung auf unser Konto. Kontodetails erhalten Sie in unserer Praxis.

Sie möchten weitere Informationen? Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns bitte eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Praxis Hameln
Dres. med. Ralf Halle,
Helge Hill,
Björn Preißner
Fachärztehaus
Lohstraße 4
31785 Hameln
Ruf 05151-406666
Fax 05151-4066670
Praxis Bad Pyrmont
in den Räumen
des Ev. Bathildiskrankenhaus
Maulbeerallee 4
31812 Bad Pyrmont
Ruf 05281-987110
Fax 05281-9871120

 

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